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Thomas

Wirklichkeit

„Hinter der sinnlich wahrnehmbaren Wirklichkeit

gibt es eine noch wirklicherer Wirklichkeit,

bestehend aus Urbildern,

von denen die Dinge gleichsam nur eine Projektion sind.“
Platon, 427 – 347 v.u.Z.

„Ob wir sie erkennen oder nicht,

sie sind auf jeden Fall vorhanden.“ K.Gödel, 1906 – 1978

Dialogmalerei

Crack in everything

Ring the bells that still can ring
Forget your perfect offering
There is a crack in everything
That’s how the light gets in.

(Leonard Cohen)

The Ancient Masters understood Mystery

The deepths of teir wisdom was unfathomble,

so all we have are descriptions of how they looked:

  • Careful, as if crossing a frozen river.
  • Alert, as if aware of danger.
  • Respectful, like a guest.
  • Yielding, like a melting ice.
  • Simple, like uncarved wood.
  • Empty, like a valley.

Trying to understand is like straining to see through mudddy water. Be still, and allow the mud to settle. Remain still, until it is time to act.
Those, who follow Tao, don´t seek to arrive anywhere, so their journey is never over.

Tao Te Ching

Bewegung

Ton der Stille

Wie im Dunkel der Nacht die Lichter der Erde verlöschen,

aber die Sterne am Himmel zu leuchten beginnen,

so ist die Verdunkelung des Vielen

des gegenständlichen Bewusstseins Voraussetzung

für das Aufgehen der leuchtenden Leere,

die inständliches Bewusstsein erschließt.

Karlfried Graf Dürckheim

Rothko

Deine Stube

„Es ist nicht notwendig, dass du aus dem Haus gehst.
Bleib bei deinem Tisch und lausche.
Lausche nicht einmal, warte nur.
Warte nicht einmal, sei völlig still und allein.
Anbieten wird sich dir die Welt zur Entlarvung,
sie kann nicht anders,
verzückt wird sie sich vor dir winden.“

(Franz Kafka)

Die Welt zu deinen Füßen.

Höhlengleichnis

Platons Vergleich des menschlichen Daseins mit dem Aufenthalt
in einer unterirdischen Behausung. Gefesselt, mit dem Rücken
gegen den Höhleneingang, erblickt der Mensch nur die Schatten
der Dinge, die er für die alleinige Wirklichkeit hält.
Löste man seine Fesseln und führte ihn aus der Höhle in die
lichte Welt mit ihren wirklichen Dingen, so würden ihm zuerst
die Augen wehtun, und er würde seine Schattenwelt für wahr,
die wahre Welt für unwirklich halten.
Erst allmählich, Schritt für Schritt, würde er sich an die
Wahrheit gewöhnen. Kehrte er aber in die Höhle zurück, um die
anderen Menschen aus ihrer Haft befreien und von ihrem Wahn zu
erlösen, so würden sie ihm nicht glauben, ihm heftig zürnen
und ihn vielleicht sogar töten.

Theodor Ballauff, Die Idee der Paideia.
Eine Studie zu Platons Höhle, 1952